Fragen und Antworten

Welche Grundvoraussetzungen sollte ein Verein für die Zusammenarbeit mitbringen?
Der Verein sollte die Bereitschaft mitbringen, neue Wege in der Spielerbegleitung zu gehen, und das ehrliche Ziel verfolgen, dem betroffenen Spieler aktiv zu helfen.
Dabei greift das Konzept keineswegs erst dann, wenn eine Situation bereits eskaliert ist. Es ist absolut sinnvoll, die Unterstützung frühzeitig in Anspruch zu nehmen, bevor Phasen richtig herausfordernd werden. Präventives Handeln sichert die Leistungskonstanz, noch bevor mentale Blockaden entstehen.
Kann bei solchen Problemen nicht auch ein Sportpsychologe oder Mentaltrainer im Verein helfen?
Es ist ein großer Gewinn für den modernen Profifußball, dass Sportpsychologen fest in den Vereinen und NLZs verankert sind. Die kontinuierliche Arbeit vor Ort ist unverzichtbar.
Manchmal bedarf es in einer speziellen Phase jedoch eines völlig neutralen Impulses von außen. Ein externer Mentor bringt keine systembedingte Rolle mit und findet genau dadurch oft einen anderen, unbefangenen Zugang zum Spieler, den interne Experten rein strukturell gar nicht bieten können.
Ist es beabsichtigt die Position von einem Vorstand, sportlichen Leiter, Trainer oder Sportpsychologen zu übernehmen?
Nein, keineswegs. Alle Verantwortlichen im Verein leisten hochengagierte Arbeit. Die temporäre Unterstützung versteht sich niemals als Konkurrenz, sondern als wertvolle Ergänzung.
Die MVP Company kommt für eine begrenzte Zeit und eine spezifische Situation hinzu. Der Erfolg der Arbeit basiert maßgeblich auf dieser unvoreingenommenen, objektiven Außensicht und einer absolut unabhängigen Meinung.
Können zufriedene und mental balancierte Spieler die beste Leistung abrufen?
Ja, eindeutig. Nur ein Spieler, der sich im Reinen mit sich selbst befindet und den Kopf frei hat, kann auf dem Platz mit Leichtigkeit, Spielfreude und voller Energie agieren. Mentale Balance ist das Fundament für sportliche Höchstleistung.
Wie wirken sich hochmotivierte Spieler auf die Außenwirkung des Vereins aus?
Wenn Spieler sich optimal unterstützt fühlen, transportieren sie diese Zufriedenheit und Motivation nach außen. Der Verein positioniert sich dadurch als moderner, attraktiver Arbeitgeber, was die Bindung von Leistungsträgern stärkt und den Club auch für neue Top-Talente hochinteressant macht.
Können nur Vereine mit Ihnen zusammenarbeiten?
Nein. Neben Vereinen können sich Spieler und Trainer auch jederzeit direkt bei mir melden, wenn sie sich eine externe, absolut diskrete Begleitung wünschen. Natürlich steht dieses Angebot gleichermaßen Vereinsverantwortlichen und Schiedsrichtern offen.
Woher kommen die Fähigkeiten für diese intensive Arbeit mit den Sportlern?
Das Fundament bildet eine ausgeprägte, intuitive Menschenkenntnis: die Fähigkeit, Dynamiken und Stimmungen bei Menschen sofort wahrzunehmen, sowie Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und echte Empathie. Hinzu kommt ein fundierter, vielseitiger Hintergrund im Sport- und Gesundheitsbereich sowie qualifizierte Aus- und Weiterbildungen in den relevanten Fachbereichen.
Gibt es einen Spielertypen, den Sie für Ihre Zusammenarbeit bevorzugen?
Ich arbeite mit jedem Spieler gern zusammen, der bereit ist, sein volles Potenzial zu entfalten und wieder befreit aufzuspielen. Gerade die vielschichtigen, vermeintlich schwierigen Charaktere finde ich besonders spannend – oft verbirgt sich hinter ihnen das größte ungenutzte Potenzial.
Warum legen Sie einen so großen Fokus auf die Arbeit mit Talenten?
Gerade in jungen Fußballerjahren stehen Spieler unter extremem Druck und benötigen eine verlässliche Orientierung sowie eine unabhängige Bezugsperson. Für Vereine wird es im harten Wettbewerb zudem immer existenzieller, hoffnungsvolle Talente langfristig an den Club zu binden. Meine Arbeit schützt diese wertvolle Substanz.
Wie läuft das Konzept in der Praxis ab?
  • Der Erstkontakt: Die Verbindung wird diskret über den Verein, den Berater oder einen engen Vertrauten hergestellt.
  • Die Kontaktaufnahme: Im Anschluss nimmt der Spieler einfach direkt Verbindung auf.
  • Die Individualisierung: Die spezifische Situation wird analysiert und darauf aufbauend wird ein maßgeschneiderter, lösungsorientierter Fahrplan erstellt.
Müssen die Spieler fließend Deutsch sprechen können?
Nein. Die Zusammenarbeit findet bevorzugt auf Deutsch statt, kann aber vollkommen flexibel auch auf Englisch durchgeführt werden. Durch meine ausgeprägte interkulturelle Kompetenz erziele ich auch bei Sprachbarrieren hervorragende Ergebnisse. Um zu Beginn das Eis zu brechen, helfen mir schwedische Sprachkenntnisse, und auch ein grundlegendes französisches Sprachgefühl ist vorhanden.
Mit welchen Werten identifizieren Sie sich?
Mein Wertekompass basiert auf unverrückbaren Fundamenten: Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt, Loyalität, Verlässlichkeit, gelebter Menschlichkeit und Liebe.
„Gutes Coaching beginnt im Herzen.“
Sandro Wassenberg